Beschreibung
Adivasi ist der Sammelbegriff für alle unzähligen indigenen Völker in Indien. Sie alle haben einzigartige Kulturen und Sprachen, doch verbindet sie in Indien eine gewisse Indigene Identität, welche sich in ähnlichen Tanzstilen, Malkünsten und Glaubens- und Lebensweisen und leider auch in ihren sozio-ökologischen Problemen, wie Diskriminierung widerspiegelt. In diesem Workshop schauen wir Videoclips, selbst gedreht von jugendlichen Indigenen und unseren Partnern in Orissa. Dadurch lernen wir etwas über die Adivasi – über ihre Kultur, ihre Lebensweise und ihre Probleme mit Diskriminierung, Ausbeutung und Klimawandel. Aber vor allem können wir VON ihnen lernen – wie sie mit diesen Problemen umgehen und wie sie schon durch ihre Kultur und Lebensweise ihrer Umwelt den gebürtigen Respekt zollen.
Inhalt
1. Teil: Alltagsleben, Kultur, Tradition, Haushalt, Schule, Arbeit, Tanz, Musik, Spiele.
2. Teil: Probleme durch Diskriminierung, durch verschiedene Sprachen, Ausbeutung und Ausnutzung, Zerstörung der Umwelt und der Biodiversität, Zerstörung ihrer Tradition.
3. Teil: Voneinander lernen, Widerstand durch Kunst und Poesie, Zusammenleben in der Gemeinschaft, Leben von und mit der Natur, Respekt gegenüber der Umwelt.
Zielgruppe
Enseignement fondamental Cycle 4
Enseignement Secondaire
Dauer
Mindestens 2 Schulstunden.
Kann bei Bedarf verlängert werden.
Für eine Anfrage schreiben Sie an: sensibilisation@aein.lu
« Our world, our dignity, our future » ist ein gemeinsames Projekt des „Cercle de Coopération des ONGD“ mit 11 luxemburgischen ONGs*.
Dieses Projekt richtet sich explizit an mehrere Klassen gleichzeitig (50 – 75 SchülerInnen). Die gesamte Aktivität dauert etwa 4 Zeitstunden (z.B. von 8 bis 12 Uhr).
Das Projekt umfasst sowohl Aktivitäten in der großen Gruppe, als auch in Kleingruppen von nur wenigen Schülern. Die Kleingruppen werden dabei nach Zufallsauswahl gebildet, so dass die Schüler auch ihre „comfort zone“ verlassen und agieren.
Das Thema ist die Agenda 2030, der Plan einer globalen nachhaltigen Entwicklung, vom Wandel statt Wachstum. Durch die verschiedenen Aktivitäten wird für die Schüler ein Verständnis von globalen Zusammenhängen geschaffen. Es wird ein Bezug zur Lebenswelt der Schüler hergestellt und ihnen auf motivierende Weise verdeutlicht, dass sie sich selbst für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen können.
Die einzelnen Aktivitäten werden altersgerecht angepasst und sind daher mit verschiedenen Altersgruppen durchführbar.
*Zur Zeit sind die folgenden ONGs beteiligt: Aide à l’Enfance de l’Inde et du Népal, ASTM, Caritas Luxembourg, Creschte mam Sahel, Comité pour une Paix Juste, Fondation Follereau, Frères des Hommes, Iles de Paix, Kindernothilfe, OTM Haiti, Partage, SOS villages d’enfants monde.
Ablauf
Zukunft vom Projekt
Als Agenda 2030 plus sind wir auch interessiert an Schulprojekten oder Partnerschaften in der Groß-Region.
Optional: Begleitende Lehrerfortbildung
Es besteht die Möglichkeit einer begleitenden Fortbildung für interessierte Lehrer zum Thema „Vor- und Nachbereitung des Ateliers in der Klasse – Kennenlernen verschiedener einfacher Methoden des globalen Lernens“.
Zielgruppe
SchülerInnen der oberen Stufe der Sekundarschule (4ième-2ième).
Kontakt
Jeff Donckel (sensibilisation@aein.lu)

Beschreibung:
In diesem Atelier reisen die Kinder nach Indien und bekommen einen Eindruck vom Leben in einem indischen Dorf. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter von AEIN lernen die Schüler die indische Willkommenszeremonie kennen, bereiten frisches Currypulver im Mörser zu, tragen Wasser auf dem Kopf, probieren indische Kleider an und lernen mit Hilfe von authentischen indischen Alltagsgegenständen noch so einiges mehr über das indische Dorfleben.
Ziele:
Die Kinder lernen Indien kennen, vergleichen das Land mit Luxemburg und bekommen somit ein Bewusstsein und Neugierde für das kulturell Fremde. Sie sehen aber auch, dass sogar die fremdeste Kultur Gemeinsamkeiten mit dem eigenen Leben haben kann.
Außerdem erkennen sie:
Zielgruppe:
Kinder aus den Lernzyklen 1-2 der Grundschule.
Dauer:
ca. 2 Stunden
Beschreibung:
Dieses Atelier führt die Klasse an die Lebensweise und die Malkunst eines der zahlreichen indigenen Völker Indiens heran. Die Kinder erfahren, wie der Lebensraum dieses indigenen Volkes bedroht wird, und wie die Warlis ihre Lebenssituationen künstlerisch ausdrücken. Die Klasse wird nicht nur Bildmaterial dieser Kunst sehen, sondern sich selbst an der Darstellung einer alltäglichen Situation in Warlimanier versuchen. Ein Märchen der Warlis zeigt der Klasse die Parallelen in den Träumen der Warlikinder und in denjenigen der Kinder in Luxemburg.
Inhalt:
Zielgruppe:
SchülerInnen des Cycle 2.2 – 3.1 der Grundschule.
Das Atelier ist auch für Kunstkurse des Sekundarunterrichts geeignet.
Dauer:
2 Schulstunden
Auf Anfrage wird dieses Atelier gratis von einem Mitarbeiter von Aide à l’Enfance de l’Inde et du Népal (AEIN) animiert.
Beschreibung:
Im Papiertüten-Workshop überlegen die Kinder zusammen was Arbeit und Kinderarbeit ist, wieso es Kinderarbeit gibt und was Hilfsorganisationen und wir selbst tun können, damit Kinderarbeiter fehlende Bildung nachholen können oder wenigstens in besseren, « kindgerechten » Konditionen arbeiten können. Mit vielen Bildern sehen die SchülerInnen in welchen Bereichen die Kinder aus armen Familien arbeiten und welche Projekte in Indien diesen Kindern Schulen näher bringen können.
Der Hauptteil des Ateliers besteht aus dem Papiertütenworkshop. In diesem Rollenspiel versetzen sich die Kinder in die Haut eines Kinderarbeiters und müssen unter der Aufsicht eines strengen Vorarbeiters Papiertüten basteln um Geld für ihre indischen Familien zu verdienen.
Ziele:
Zielgruppe:
SchülerInnen aus den Zyklen 3.2-4.2 der Grundschule
Dauer:
2 Stunden
Public cible
L’atelier peut être adapté à toutes les classes de l’enseignement secondaire.
Durée
2 heures de cours, donc 2×50 minutes
Langues
Objectifs de l’atelier
Déroulement de l’atelier
– chaque groupe reçoit une photo d’une femme de l’Inde et une photo d’une femme du Luxembourg avec le nom et l’âge de chacune
– les élèves créent un panneau pour présenter les deux femmes: ils s’imaginent leur vie quotidienne, est-ce qu’elles travaillent, ont-elles des enfants, quels sont leurs passe-temps,….
– les panneaux sont présentés par chaque groupe au reste de la classe
Beschreibung:
Seit mehr als 200 Jahren ist Baumwolle ein wichtiger – wenn nicht sogar, der wichtigste – Bestandteil unserer modernen Textilindustrie. Doch was wissen wir über dieses Material, aus dem fast alle unsere T-Shirts und andere Kleidungsstücke hergestellt werden? Was steckt hinter dem Kleidungsetikett « Made in India »?
In diesem Atelier gehen die SchülerInnen gemeinsam mit einem Mitarbeiter von AEIN auf die Baumwollproduktion in Indien ein.
Was ist Baumwolle und wie wird sie angepflanzt? Wer profitiert von der Baumwollproduktion? Was hat die Grüne Revolution mit sich gebracht? Was heißt Gentechnik? Was sind Alternativen zur konventionellen Anpflanzung von Baumwolle? Fragen werden aufgeworfen, und gemeinsam versuchen SchülerInnen, Alternativen oder Lösungen zu finden.
In einer zweiten Phase wird die/der Jugendliche in die Haut eines indischen Bauern versetzt. Durch das Spiel « Cotonpoly » werden die SchülerInnen nachvollziehen können, welche Schwierigkeiten das Leben eines Landwirt haben kann. Was pflanzt er an? Welchen Einfluss haben Klima, Weltmarktpreis und soziokulturelle Gegebenheiten auf seinen Jahresertrag? Kann er überleben und seine Familie ernähren? Ist sein landwirtschaftliches Kleinunternehmen wirtschaftlich tragbar? Was hindert ihn daran, für seinen Lebensunterhalt zu sorgen?
Ziele:
Zielgruppe:
Obere Klassen des Sekundarunterrichts (10e-12e und 4e-2e)
Dauer:
2 Schulstunden
Zielgruppe:
SchülerInnen der unteren Stufen der Sekundarschule (7ème – 5ème; 7ème – 9ème).
Inhalt:
Was kann Arbeitgeber dazu antreiben, vorrangig Kinder einzustellen?
Weshalb schicken manche Eltern ihre Kinder eher zur Arbeit als zur Schule?
Warum beugen sich die Kinderarbeiter den Forderungen ihrer Eltern und ihres Arbeitgebers?
Sind die Arbeitsbedingungen im damaligen Luxemburg und im heutigen Indien vergleichbar?
Das Atelier zielt auf die Frage hin, ob und wie Kinderarbeit weltweit abgeschafft werden sollte, sowie auf die Frage, wie heute jeder den Kinderarbeitern helfen kann.
Dauer:
2 Schulstunden
Beschreibung:
Die SchülerInnen sollen eigenständig die Problematik der Kinderarbeit aus verschiedenen Perspektiven betrachten und nachvollziehen können. Dazu vergleichen sie die frühere Kinderarbeit in Luxemburg, ihre eigenen Erfahrungen in der Arbeitswelt und die aktuelle Lage der Kinderarbeiter in Indien. Ein Animateur leitet die in Gruppen geführten Diskussionen und informiert anhand von Bildmaterial, Fakten und Ansatzpunkten.