Matériel pédagogique

Der Nepalkoffer

Beschreibung:

Der Nepalkoffer soll den SchülerInnen des vierten Zyklus der Grundschule und den unteren Klassen des Sekundarunterrichtes das Land Nepal und seine Menschen unter möglichst vielen Gesichtspunkten vorstellen. Neben der Kultur des Landes soll den SchülerInnen die unterschiedlichen Lebensbedingungen und die sozialen Unterschiede zwischen den einzelnen Volksgruppen gezeigt werden. Es soll erkannt werden, dass der Weg zu Gerechtigkeit und Gleichheit aller BürgerInnen noch lang ist, dass es aber schon in die richtige Richtung geht und sich vieles verbessern konnte.

Die Lehrer haben großen Freiraum die Unterrichtsstunden so zu gestalten, wie sie es wollen. Gestaltungsvorschläge sind offen und allgemein gehalten.

Inhalt:

Der Koffer enthält Ausstellungs- und Anschauungsmaterial, einen pädagogischen Ordner auf deutsch und französisch – mit  Steckbriefen zu vier Themenbereichen (Hintergrundwissen, Menschen, Aussagen und Berichte, und Engagement), Zusatzinfos zu den Themen, Gestaltungsvorschläge für den Unterricht und spielerischen und pädagogischen Aktivitäten, multimediales Material und Interlinks zur weiteren Vertiefung der angesprochenen Themenbereiche.

Die ONGD-FNEL stellt als Ergänzung zum Nepalkoffer einen Teil mit mehreren Spielen zur Verfügung.

Zielgruppe:

Die oberen Klassen der Grundschule (Zyklus 4)

Die unteren Klassen des Sekundarunterrichts (7e-5e/7e-9e)

Der Indienkoffer

Beschreibung:

Der Indienkoffer soll den Schülern wichtige entwicklungspolitische Themen durch das Beispiel Indien näherbringen. Nicht nur können die SchülerInnen Indien und somit eine fremde Kultur kennenlernen, sondern sie können alle angegangenen Themen in Bezug zu Luxemburg stellen und in einem größeren Kontext eine globale Verbindung erkennen.

Der Koffer beinhaltet einen Ordner für einen Einstieg in die Kultur, die Geschichte, die Geographie, den Alltag, den Sport, die Musik, das Kulinarische und die Märchen Indiens. Nachfolgend kann dann mit 6 weiteren pädagogischen Ordnern das Wissen zu Gender (Frauenrechte), Kastensystem (Diskriminierung), Kinderarbeit (Kinderrechte), Globalisierung und Wirtschaft, Klima und Klimawandel, und Landwirtschaft (Bauernschicksale) im indischen Kontext vertieft werden.

Die Ordner sind so aufgebaut, dass das Lehrpersonal mit sehr wenig Vorbereitung und Vorwissen, die Unterrichtsstunden aufbauen kann. Alternativ kann aber auch ein Mitarbeiter von den jeweiligen Organisationen die Ordner als Workshop einzeln abhalten.

Inhalt:

Zielgruppe:

Den Koffer gibt es in zwei Varianten:

  • einen für die Grundschule (Zyklen 3-4)
  • einen für den Sekundarunterricht (7e-2e/7e-12e)

 

Der Indienkoffer von AEIN wurde neu gestaltet und unterscheidet sich vom alten Koffer dadurch, dass viel mehr Gewicht auf das globale Lernen gelegt wird und Unterrichtsstunden zum sofortigen Gebrauch angeboten werden.

Der alte Koffer beinhaltet mehr (veraltetes) Material aus Indien und bietet Unterrichtsmaterial an um Indien im Alltag besser kennenzulernen. Der alte Koffer ist daher für jüngere Klassen (Zyklen 1-2) gedacht. Bei Bedarf kann der Koffer noch immer gerne ausgeliehen werden. Für mehr Informationen siehe:

https://www.aein.lu/der-alte-indienkoffer/

Une mallette pédagogique sur les droits de l’enfant

A l’occasion du 25ème anniversaire de la Convention des Nations Unies relative aux Droits de l’Enfant, plusieurs ONG luxembourgeoises (Aide à l’Enfance de l’Inde et du Népal, ECPAT Luxembourg, Handicap International Luxembourg, Kindernothilfe Luxembourg et SOS Villages d’Enfants Monde) se sont réunies dans le but d’élaborer une mallette pédagogique sur le thème des droits de l’enfant. Celle-ci propose du matériel didactique qui peut être utilisé dans le milieu scolaire. L’objectif est d’encourager professeurs, éducateurs et animateurs à explorer le sujet dans leurs cours ou lors de rencontres afin que les enfants et les adolescents aient une meilleure compréhension des droits de l’enfant et développent un regard critique vis-à-vis de leur mise en application dans les pays en voie de développement.

Conçue initialement en allemand, la mallette pédagogique fut présentée pour la première fois en 2014. Depuis 2015, la mallette est actualisée et enrichie par de nouveaux matériaux tous les ans. Les nouvelles versions en allemand, français et anglais ont été présentées lors de la soirée de l’ORK le 20 novembre 2017 au Centre culturel de Cessange.

La version française de la mallette, ainsi que les versions allemande et anglaise, contiennent:

  • un bref aperçu sur les origines et le contenu de la Convention des Droits de l’Enfant,
  • une explication sur des droits de l’enfant sélectionnés : droit à l’éducation, droit à une assistance particulière en cas d’handicap, droit à une protection contre toute forme d’exploitation économique et droit à une protection contre toute forme d’exploitation sexuelle, et sur les difficultés à les mettre en pratique dans les pays en voie de développement ainsi que des explications sur différentes expositions pédagogiques et des études de cas.
  • du matériel et des propositions d’activités, notamment : l’affiche, la bande dessinée et le jeu de mémoire « Les enfants ont des droits », le jeu éducatif « Sur le chemin de l’école au Libéria », des informations sur différentes expositions pédagogiques et des études de cas.

La mallette peut être téléchargée en version française, allemande ou anglaise:

 

 

Pour plus d’informations sur la malette pédagogique, n’hésitez pas à nous contacter (tél. 47.21.55 ou courriel: sensibilisation@aein.lu).

Richteg Kand sinn iwwerall op der Welt

Die Arbeitsmappe für Grundschulen von Aide à l’Enfance de l’Inde et du Népal (AEIN) zum Thema Kinderarbeit, Kinderrechte und -pflichten erschien Ende November 2004.

Nach einem kurzen Einblick in das tägliche Leben von indischen Kindern (mit Hilfe von Textausschnitten, Fotos auf CD-ROM) sollen die SchülerInnen ihren eigenen Alltag dokumentieren, überlegen, ob und wie viel sie selbst daheim gerne arbeiten, und Unterschiede zu der Kindheit ihrer Eltern und Großeltern aufzeigen.

Wie ist die jeweilige Arbeit/Mitarbeit einzuschätzen? Was ist Kinderarbeit? Wann ist Arbeit Kinderarbeit? Welche Arbeit ist nützlich für die Entwicklung, welche schädlich?

In einem gewissen Maß zu Hause helfen ist weder Ausbeutung noch schädlich. Doch sehr viele Kinder müssen sehr hart und sehr schwer arbeiten. Darf das überhaupt so sein? Haben die Kinder nicht das Recht, sich dagegen zu wehren? Oder haben sie die Pflicht, mitzuhelfen?

Die Rechte, welche die Kinder schützen sollen, gelten sicher nicht für jeden. Die AEIN-Mappe will die SchülerInnen anregen, über Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten nachzudenken, Ursachen zu erkennen und Verbesserungsvorschläge auszuarbeiten.

Texte, Fallstudien, Lieder, jede Menge Spiele, zahlreiche Illustrationen, fertige Arbeitsblätter werden die LehrerInnen hoffentlich in die Lage versetzen, die Kinder zu motivieren, sich für die Welt, in der sie leben, zu interessieren und zu engagieren, damit für alle gilt: „Richteg Kand sinn iwwerall op der Welt ».

Auf Anfrage erhalten Sie diese Mappe gratis (nur Versandkosten) bei AEIN.

Zielgruppe:

SchülerInnen des Cycle 2.2 – 4.2 der Grundschule.

Nepal/Luxemburg : auf einen Blick

Nepals Geschichte unterscheidet sich stark vom großen Nachbarn Indien. Der kleine Himalaya-Staat ist erst im Begriff, sich zu einer richtigen Demokratie zu entwickeln, und leidet noch immer unter den Folgen eines langjährigen Bürgerkriegs. Es ist eines der ärmsten Länder der Welt, 80% seiner 30 Millionen Einwohner leben im ländlichen Raum als Kleinbauern. Die Angehörigen der niedrigen Kasten, die indigenen Völker und die Frauen gehören zu den meist benachteiligten Gruppen.

Aide à l’Enfance de l’Inde et du Népal (AEIN) hat einen Flyer « Nepal/Luxemburg : auf einen Blick » erstellt, in dem wesentliche Fakten Nepals (Wirtschaft, Politik, Bildung, Gesundheit, usw), in Abgrenzung zu Luxemburg dargelegt werden. Anhand dieses Flyers will AEIN Nepal mit Luxemburg vergleichen. Im Sinne des globalen Lernens, eine Bildung die bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln fördert, ist es wichtig, Unterschiede zu ziehen und zu differenzieren. Bei unseren Aktivitäten in Luxemburg wollen wir zeigen inwiefern unser Lebensstil und unsere Wirtschaftslogik sich auf die Länder des Südens auswirken.

Der Flyer kann hier runtergeladen werden oder ist gratis erhältlich bei AEIN: Tel. 47 21 55 oder E-mail: sensibilisation@aein.lu

 

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Indien/Luxemburg auf einen Blick

Indien gilt als die bevölkerungsreichste Demokratie der Welt. Ein Land mit 3.287.260 Quadratkilometern Fläche, mehr als einer Milliarde Menschen, von denen mehr als 68% auf dem Land leben, 24 offiziellen Sprachen und massiven Einkommensunterschieden.

Aide à l’Enfance de l’Inde et du Népal (AEIN) in Zusammenarbeit mit der Action Solidarité Tiers Monde (ASTM) hat einen Flyer « Indien/Luxemburg : auf einen Blick » erstellt, in dem wesentliche Fakten Indiens (Wirtschaft, Politik, Bildung, Gesundheit, usw), in Abgrenzung zu Luxemburg dargelegt werden. Anhand dieses Flyers will AEIN Indien mit Luxemburg vergleichen. Im Sinne des globalen Lernens, eine Bildung die bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln fördert, ist es wichtig, Unterschiede zu ziehen und zu differenzieren. Bei unseren Aktivitäten in Luxemburg wollen wir zeigen inwiefern unser Lebensstil und unsere Wirtschaftslogik sich auf die Länder des Südens auswirken.

Der Flyer kann hier runtergeladen werden oder ist gratis erhältlich bei AEIN: Tel. 47 21 55 oder E-mail: sensibilisation@aein.lu

 

10 Thesen zu Kinderarbeit

Aide à l’Enfance de l’Inde et du Népal (AEIN) hat ihren Flyer zu Kinderarbeit aktualisiert, in dem die Vereinigung ihre Haltung zum Thema Kinderarbeit anhand von zehn Thesen darlegt.

In Indien und Nepal ist Kinderarbeit weit verbreitet: einerseits arbeiten Kinder im Rahmen der Familie (Haushalt, Landwirtschaft, usw.); andererseits verrichten sie außer Haus, in einem mehr oder weniger gefährlichen Umfeld, Arbeiten gegen Entlohnung.

Grundsätzlich geht AEIN vom Artikel 32 der UN-Konvention von 1989 aus:

„Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes an, vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt zu werden. Das Kind soll nicht zu Arbeiten herangezogen werden, die Gefahren bergen, die seine Erziehung behindern, die seine Gesundheit schädigen oder seiner körperlichen, seelischen, sittlichen oder sozialen Entwicklung entgegen wirken.“

Auf längere Sicht wünscht AEIN sich für alle Kinder ein Aufwachsen ohne Kinderarbeit. Sie sollen ihre Persönlichkeit, ihre Begabung und ihre geistigen sowie körperlichen Fähigkeiten voll zur Entfaltung bringen können.

 

Auszüge aus dem Flyer von AEIN:

Das Abschaffen von Kinderarbeit ist zurzeit nicht realistisch. Ein generelles Verbot würde noch mehr Kinder zu illegalen und ausbeuterischen Arbeiten zwingen (Artikel 1).

In jedem Fall verurteilt Aide à l‘Enfance de l‘Inde Arbeit, die ausbeuterisch, gesundheitsgefährdend, entwicklungshemmend oder sklavenartig ist (Artikel 3).

Hierzu führt unsere Vereinigung zusammen mit lokalen Partnerorganisationen Projekte in Indien und im Nepal durch, die den Kindern aus ärmeren Schichten der Gesellschaft wertvolle Zukunftsperspektiven eröffnen, etwa durch Informationsveranstaltungen über Kinderrechte für die Kinder, ihre Eltern und Personen des öffentlichen Lebens oder durch das Anbieten von Nachhilfestunden für (ehemalige) KinderarbeiterInnen, das Beharren auf die Implementierung des indischen Gesetzes zur allgemeinen Schulpflicht, oder das Organisieren von Kindern und Jugendlichen in Kindergruppen, Jugendparlamenten, usw.

Kinderarbeitern sollten die gleiche Bezahlung und die gleichen Arbeitsrechte wie den Erwachsenen zustehen. Sie haben ein Recht auf Mitsprache und auf freie Meinungsäußerung in den sie betreffenden Angelegenheiten (Artikel 4).

Die Ursachen von Kinderarbeit und Armut müssen bekämpft werden. Dies ist Aufgabe der lokalen Regierungen. Sie haben für entsprechende Schutzgesetze, sowie für ein funktionierendes, den Bedürfnissenangepasstes Schulsystem zu sorgen (Artikel 6).

Der Flyer kann hier runtergeladen werden oder ist gratis erhältlich bei AEIN: Tel. 47 21 55 oder E-mail: sensibilisation@aein.lu

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